Alternative Energien als Geldanlage
Weltweit steigende Nachfrage nach Energie (Energiehunger), internationale Abkommen zur CO2-Reduzierung (Kyoto-Prozess) und die Begeisterung der Menschen für grüne Technologien führen zu einem insgesamt erfreulichen Klima für unternehmerische Chancen und Informationen. Dieses ist von ständig steigenden Marktpreisen und einer im unternehmerischen Bereich seltenen Planungssicherheit gekennzeichnet.
Möglichkeiten für jede Investitionssumme
Auf diesem Wachstumsmarkt gibt es deshalb Investitionsmöglichkeiten für praktisch jede Investitionssumme. Dies beginnt bei der Anlage in einzelne Aktien der Unternehmen, die in grünen Branchen tätig sind und setzt sich über das eigene Hausdach und eine Photovoltaikanlage fort bis hin zu einer unternehmerischen Beteiligung in einem geschlossenen Fonds. Wer sich einmal mit den zu erwartenden Einnahmen bei der Stromproduktion beschäftigen möchte, der kann sich auf den Internet-Seiten der Bundesregierung über die über 10 Jahre lang geltenden sog. Einspeisevergütungen für den Strom informieren. Und hat damit schon einen sehr guten Einblick in das unternehmerische Risiko bzw. die Preisgarantie: In der marktwirtschaftlichen Welt sind 10 Jahres-Verträge in Verbindung mit einer Preis- und Abnahmegarantie sonst selten bis gar nicht zu finden! Insofern ist die Einnahme-Seite bei den meisten Investitionen schon bekannt.
Problematisch sind alleine Wärmedämmungen zur Kostenvermeidung
Einem gut recherchierten und soliden Investment in grüne Energieerzeugung steht deshalb nichts entgegen. Einzige wirkliche Einschränkung bezieht sich auf den Anlagehorizont für diese Geldanlage: Da es sich meist um Produktionsanlagen zur Energieerzeugung handelt stehen am Anfang enorme Investitionen in die Anlagen und erst später werfen diese Dividenden und Gewinne ab. Deshalb sollte der Investor sich optimaler Weise schon für einen Zeitraum von fünf oder mehr Jahren binden können. Photovoltaik, Windkraft und Geothermie sind in Deutschland schon an vielen Orten im Einsatz. Problematisch sehen wir allerdings Investitionen zur angeblichen Kostenvermeidung bei privat genutzten Einfamilienhäusern. Hier besteht die Gefahr, dass aufgrund staatlicher Zulagen die Endverkaufspreise zu stark ansteigen und von der Branche im schlimmsten Fall ein Wärmedämmungskarussell gedreht wird.
Im Bereich der Energieerzeugung und der Herstellung grünen Stroms und grüner Heizungsenergie kann dazu im Gegensatz aber von detailliert planbaren Investitionen gesprochen werden.
Auch Investmentfonds können eine gute Alternative sein
Wer nicht direkt in ein Projekt investieren will, der findet bei Banken und Investmentgesellschaften eine umfangreiche Auswahl an Investmentfonds. In diversen Vergleichsportalen können die entsprechenden Fonds inklusive wesentlicher wirtschaftlicher Kennzahlen gefunden und verglichen werden. Hierbei sind sowohl das unabhängige Fonds-Rating oder eine Fonds-Bewertung sowie die entsprechenden “Investitionssummen” pro kWh Leistung entscheidend. Persönlich würden wir eher zu Fonds und Investitionen neigen, die einen langfristigen Ertrag und sichere Perspektiven versprechen. Also eher zum Kauf von Anteilen an Unternehmen, die grünen Strom produzieren. Und weniger zu einem Engagement in Maschinenbauern oder den Herstellern der Kraftwerke selbst. Dies ist aber eher eine persönliche Einschätzung, denn eine allgemeine Aussage zu den Kapitalmärkten. Und immer sollte das Grundprinzip jeder Investition beachtet werden: Diversifikation. Das Geld also am besten verteilen, um verschiedene Chancen nutzen zu können und zu hohe Risiken zu vermeiden. Das passende Vermögensmanagement finden Sie bei: http://thomas-lloyd-vermoegensmanagement.de
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